Das Bebauungskonzept entwickelt sich aus dem Stadtgrundriss von Stahnsdorf mit seinen Straßenfluchten und Grünräumen heraus, mit dem Ziel die stadträumliche Lücke zu schließen und ein zusammenhängendes Stadtgefüge zu schaffen.
Die beiden Bahnhofsplätze
Durch die stadträumliche Situation entstehen zukünftig zwei Bahnseiten, wobei der nördliche Bereich die Funktionen der Mobilität, Busbahnhof und ein P+R-Parkhaus aufnimmt und der südliche Platzbereich mehr den Übergang in die südlichen Quartiere ausbildet. Beide Plätze zusammen bilden die neue Mobilitätsdrehscheibe und erzeugen einen attraktiven öffentlichen Raum als neue Visitenkarte Stahnsdorfs.
Quartiersstruktur
Das Gesamtgebiet wird in unterschiedliche Einzelquartiere gegliedert mit dem Ziel eigenständige und durchgrünte Stadtquartiere zu schaffen, die einen robusten Rahmen für eine zukünftige abschnittsweise Entwicklung schaffen. Hierbei zeigt sich die Bebauung im Norden eher dichter und lockert mit einer kleinteiligen Einzelhausbebauung nach Süden hin auf. Das Konzept bildet so die bautypologische Voraussetzung für urbane gemischtgenutzte Stadtquartiere, mit einem nebeneinander von Wohnen, Arbeiten und Freizeit für eine Durchmischung aller Bevölkerungsgruppen. Durch wenige typologische Vorgaben wird die Grundstruktur für ein neues Stadtquartier geschaffen - stadträumlich integriert und flexibel für neue Konzepte.