Eine besondere Herausforderung des Projekts bestand darin, naturschutzfachliche Anforderungen mit einer ansprechenden Gestaltung und einer hohen Aufenthaltsqualität zu verbinden. Auf der CEF-Fläche wurden hochwertige Habitatstrukturen für die Mauereidechse aus dem Baugebiet Kleineschholz geschaffen und zugleich naturnahe Freiräume entwickelt, die auch für die Menschen vor Ort attraktiv und nutzbar sind. Verschiedene Lebensraumelemente wie Granit-Trockenmauern und Einfassungen, Sandbeete mit insektenfreundlichen Staudenpflanzungen, artenreiche Saumansaaten sowie Baum- und Strauchpflanzungen bieten Sonnen-, Versteck- und Überwinterungsplätze für die Mauereidechse und verbessern zugleich das Nahrungsangebot für Insekten. Totholzelemente und Sitzbankauflagen aus Lärchenholz ergänzen die Gestaltung und schaffen zusätzliche ökologische Strukturen sowie Aufenthaltsmöglichkeiten.